Mittwoch, 19. Dezember 2012

Etwas Nachdenkliches

Guten Morgen ihr Lieben,

ich möchte mich ganz herzlich für all die lieben Genesungswünsche bei euch bedanken.

Wirklich besser geht es mir nicht. Ich habe weiterhin starke Schmerzen die ich nur ein wenig lindern kann mit Schmerzmitteln.

Morgen hoffe ich auf das Ergebnis der Kernspintomographie. Vielleicht kann man es dann einfach besser behandeln und ich bin bald wieder fit.

Ich freue mich liebe Nela das du dich als neue Leserin eingetragen hast.

Heute habe ich mal etwas nachdenkliches für euch. Ich habe es in einem Forum gelesen und war tief berührt.

Die Autorin heißt "Hilde Fürstenberg"

Etwas Nachdenkliches

Ein alter Mann mit weißem Haar,
verbringt Advent auch dieses Jahr
voll Hoffnung auf die Weihnachtszeit
und seine Kinder, die sooo weit.
In seiner stillen, alten Klause
hofft er auf Trubel dann im Hause.

Er hofft auf Enkel, Tochter, Sohn,
die nun seit vielen Jahren schon
nur selten auf Besuch erscheinen,
um die Familie zu vereinen.
Er hofft auf frohes Kinderlachen,
will selber ihnen Freude machen,
er hofft auf eine Weihnachtstanne,
auf Lichterglanz und Teepunschkanne.

Da kommt ein Brief: "Wir kommen nicht!
Die weite Fahrt -- aus unsrer Sicht --
die lohnt sich nicht.

Doch wünschen wir Dir alles Gute.
Das Hänschen kriegt diesmal die Rute,
weil es so oft die Ruhe stört
und nicht auf unsre Worte hört."

----Am Heiligabend, so um zwei,
sagt Hans bei Tisch ganz nebenbei:
"Was mag denn wohl der Opa machen?
Der hat doch sicher nichts zum Lachen!
Der wird heut' Abend einsam sein....
Seid Ihr im Alter auch allein?"

Der Vater sieht die Mutter an.
Die nickt ihm zu, steht auf ....und dann...
sagt Vater zu dem kleinen Hans:
"Den Stollen und die Weihnachtsgans
gibt's diesmal, wo der Opa wohnt....
ich meine, daß die Fahrt doch lohnt."

Der alte Mann mit weißem Haar
hört's draußen klopfen: "Ist das wahr?!
Kann ich mich heute doch noch freu'n
und brauche nicht allein zu sein?"

Der Weihnachtsbaum ist schnell geschmückt
und drunter, aus der Krippe, blickt
am Abend froh das Christuskind:
Es sieht, daß alle glücklich sind

Dieses Gedicht hat mich doch sehr berührt und ich danke der Autorin für diesen Denkanstoß.

Ich wünsche euch allen einen stressfreien Tag.

Kommentare:

  1. Hallo Silvi,
    erst mal wünsche ich dir Gute Besserung und dass die Kernspin was zu Tage bringt, damit endlich die richtige Behandlung folgen kann..

    Das Gedicht ist wirklich zum Nachdenken und ich denke auch oft an die Menschen, die wohl alleine sind und niemanden haben.. :-(

    Liebe Grüße,
    Katrin

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  2. Ich weiß nicht was Dich plagt, aber ich wünsche Dir auch gute Besserung und trotzdem ein gesegnetes Weihnachtsfest.
    LG Anja

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  3. Hey Silvi, sehr berührend das Gedicht...
    Hoffentlich finden die Ärzte, was Dir die Schmerzen bereitet!
    Also auch von mir, gute Besserung!
    Und ganz liebe Grüßre, die Eva

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  4. Hallo liebe Silvia,
    zunächst wünsche ich dir weiterhin gute Besserung. Hoffentlich kannst du bald wieder ohne Schmerzmittel sein.

    Du hast hier ein Gedicht veröffentlicht, das regt sehr zum Nachdenken an. Ja, wie oft sagt man - "der Weg ist zu weit; es ist zu wenige Zeit" - man hat nur einmal Eltern und die sollten nicht alleine bleiben.
    In unserer Familie haben wir seit vielen Jahren die Regelung, abwechselnd feiern wir meinen Eltern hier in Süddeutschland und das Jahr drauf mit den Eltern in Berlin. Dieses Jahr kommen alle hier zusammen. Ich freu mich schon so sehr darauf.
    Liebe Grüße und dickes Knuddel - deine Andrea

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  5. Herzlichen Dank für dieses schöne Gedicht - es ist wirklich zum Nachdenken.....
    Ich wünsche dir eine gute und schnelle Besserung. Hoffentlich bist du bald wieder fit.
    LG Ilse (thera)

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  6. Liebe Silvi
    das Gedicht hat hat zum Glück ein gutes Ende!!!
    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung!
    Sei lieb gegrüßt Gisela

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  7. Weiterhin wünsche ich dir auch Gute Besserung. Das wird schon werden Süße. Halt die Ohren steif.

    Lieben Gruß, Nicole

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  8. Hallo Liebe Silvi,
    Ich wünsche Dir auch gute Besserung, und kein Trübsal blasen, das wird schon wieder.
    Einen schönen schmerzfreien Abend wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße Carmen

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  9. Liebe Silvi
    tut mir leid, dass ich soo lange nichts hab von mir hören lassen und ich hoffe, das es dir inzwischen doch schon wieder besser geht.
    Dieses Gedicht hat mich wirklich sehr berührt und ich denke dass es leider für viel zu viele Menschen eine traurige Realität ist.
    Leider bin auch ich sehr sehr weit von meinen Eltern entfernt und ich kann zu Weihnachten nicht bei ihnen sein, was mich jedes Jahr ein bißchen mehr bedrückt... aber ich weiß sie sind nicht allein denn meine Schwester und ihre Familie leben im Elternhaus.
    Jeden Sommer in den Ferien fahren wir aber die lange Strecke und bleiben ein paar Tage. Dann freuen sich wieder alle und man hat sich viel zu erzählen.

    Ich wünsche dir ein gutes, glückliches und vor allem gesundes und schmerzfreies Neues Jahr und danke dir für deine vielen lieben Kommentare.

    GLG Rosi

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